Kandidaten
SVP Kuens: „Werden für mehr Lebensqualität sorgen“
In der Gemeinde Kuens tritt bei den Gemeinderatswahlen am 4. Mai nur eine Liste an, die Südtiroler Volkspartei (SVP). Für den 12-köpfigen Gemeinderat bewerben sich 12 Kandidaten. 11 Gemeinderatskandidaten und Bürgermeister Manfred Raffl als Bürgermeisterkandidat. Er ist seit 2015 Bürgermeister. „Oberster Grundsatz unserer Arbeit wird auch weiterhin der verantwortungsbewusste Umgang mit den öffentlichen Mitteln sein“, betont Bürgermeister Raffl.
Tramin: „Wollen Alternative anbieten“
Die Süd-Tiroler Freiheit geht bei den Gemeindewahlen in Tramin wieder an den Start. „Wir wollen den Traminern eine konstruktive und patriotische Alternative anbieten“, betonen die Kandidaten. Soziale Gerechtigkeit, das Dorfbild, die Kontrolle und die Kultur stehen thematisch im Mittelpunkt.
SVP Welschnofen mit 2 Bürgermeister-Kandidaten
15 Kandidatinnen und Kandidaten der Südtiroler Volkspartei Welschnofen bewerben sich bei den anstehenden Gemeinderatswahlen am 4. Mai um einen Gemeinderatssitz, 2 davon – Dieter Bologna und Tobias Wiedenhofer – kandidieren für das Bürgermeisteramt und streben damit die Nachfolge von Markus Dejori an. Dieser stellt sich nach 25 Jahren in der Gemeindepolitik nicht mehr der Wahl.
Bürgerliste/Lista Civica Gargazon geht mit 7 Kandidaten ins Rennen
Seit Jahrzehnten ist die Bürgerliste/Lista Civica im Gargazoner Gemeinderat vertreten. „Unser Ziel ist es, die 4 Sitze zu halten. Wünschenswert wäre natürlich ein weiteres Mandat“, betont Gemeindereferent Gianfranco Cassin im Hinblick auf die Gemeinderatswahl am 4. Mai. Zudem wolle man aufgrund des ethnischen Proporzes auch im nächsten Gemeindeausschuss mitarbeiten.
Naturns: Zeno Christanell führt die SVP-Liste an
Die SVP Naturns tritt mit 5 Kandidatinnen und 11 Kandidaten bei den Gemeinderatswahlen an. Das Team besteht aus erfahrenen Gemeindepolitkern, aber auch zahlreichen neuen Gesichtern. Als Bürgermeisterkandidat hat Zeno Christanell den vollen Rückhalt. Die Vorstellung der Kandidaten findet am Montag, den 7. April mit Beginn um 19 Uhr im Rahmen eines Bürgerdialogs statt.
Mitte-Links-Bündnis: „Der Mensch im Mittelpunkt“
Gut gelaunt und sichtlich zufrieden stellte das Mitte-Links-Bündnis bestehend aus Grüner Stadtliste, PD, Team K, Die Linke und 5-Sterne-Bewegung mit seiner Bürgermeisterkandidatin Ulrike Ceresara am Freitagvormittag das gemeinsames Wahlprogramm vor. Es stellt explizit den Menschen in den Mittelpunkt
Salurn: Die Würfel sind gefallen
3 Bürgermeisterkandidaten gehen in Salurn ins Rennen: Bürgermeister Roland Lazzeri (SVP), Luca Miozzo (Bürgerliste „Impegno per Salorno – Vorschlag für Salurn“) und Alessandro Rizzone (5 Sterne-Bewegung). Auch die Lega kandidiert. Sie stellt aber keinen Bürgermeisterkandidaten.
In Meran ist die Konkurrenz weiblich
4 Frauen wollen den amtierenden Bürgermeisters Dario Dal Medico von der Spitze verdrängen – männliche Konkurrenz hat Merans Erster Bürger nicht. In Algund bemühen sich Vizebürgermeisterin Alexandra Ganner und 2 männliche Bürgermeisterkandidaten um die Nachfolge des mandatsbeschränkten Bürgermeisters Ulrich Gamper.
„Wir für euch“ ist das Wahlmotto in Karneid
20 Kandidatinnen und Kandidaten der Südtiroler Volkspartei bewerben sich bei den Gemeinderatswahlen am 4. Mai in der Gemeinde Karneid um ein Mandat. „Es ist uns gelungen, ein starkes Team aus bewährten und neuen Kräften aus allen 5 Fraktionen unserer Gemeinde für eine Kandidatur zu gewinnen“, unterstreicht Bürgermeisterkandidat und Listenführer Albin Kofler. Das gemeinsame Motto laute „Wir für euch – für alle Bürgerinnen und Bürger arbeiten.“
7 Bewerberinnen für's höchste Amt
Obwohl Frauen im höchsten politischen Amt der Gemeinden noch die Ausnahme sind, kommen doch immer wieder neue dazu – wie Cristina Pallanch bei der Wahl 2022 in Kastelruth. Sie stellt sich der Wiederwahl. Im Bezirk Bozen treten im Mai 6 weitere Frauen als Bürgermeisterkandidatinnen an.
Tisens: 2 Kandidaten wollen Matscher ablösen
Eines ist sicher: In der Gemeinde Tisens dominiert die SVP – und daran wird sich auch nach der Gemeinderatswahl am 4. Mai nichts ändern, denn einzig die Sammelpartei tritt dort mit einer Liste an. Doch spannend dürfte es im Ringen um den Bürgermeistersessel werden: Denn sowohl Gemeindereferent Christoph Holzner als auch Gemeinderat Richard Gasser möchten Christoph Matscher beerben.
Noch keine 18 Jahre und schon ein Kandidat für die Gemeinderatswahlen
Paul Simmerle dürfte der jüngste Kandidat bei den Gemeindewahlen sein: Er ist 17 Jahre alt und wird erst am Wahltag, 4. Mai, 18 Jahre und damit volljährig. Die notwendigen Formulare für die Gemeindewahl in Bozen mussten noch beide Eltern unterschreiben. Der Oberschüler besucht die 4. Klasse des Realgymnasiums in Bozen und kandidiert für den Gemeinderat und für den Stadtviertelrat Zentrum – Bozner Boden – Rentsch.
Bündnis Kaltern: „Gestalten statt spalten“ als Motto
Mit 13 Kandidaten geht in Kaltern ein neues Bündnis an den Start. Die Freiheitlichen, die Kalterer Bürgerliste Zukunft@Kaltern sowie die Liste JWA bilden gemeinsam mit einigen parteiunabhängigen Kandidaten das Bündnis Kaltern. „Gestalten statt spalten“, so lautet das Motto der Liste. Bürgermeisterkandidat der Liste ist der freiheitliche Gemeinderat Dietmar Zwerger.
Mitte-rechts-Bündnis: „Ein Nein ist für uns nicht akzeptabel“
„Unser Wahlprogramm für Bozen hat 219 Punkte. Es ist kein Märchenbuch, sondern umfasst all das, was die Bürger von uns fordern“, betonte Bürgermeisterkandidat Claudio Corrarati gestern auf einer Pressekonferenz im Hotel Sheraton, auf der die Wahlagenda der italienischen Mitte-rechts-Koalition vorgestellt wurde.
Ein Drittel kommt „kampflos“ zum Bürgermeisteramt
Kein Bock, Bürgermeister zu werden: Das zeigen die Kandidatenlisten für die Gemeindewahl am 4. Mai. In 36 von 111 Gemeinden gibt es keine Qual der Wahl, sondern nur eine/n konkurrenzlose/n Bewerber/in für den Chefsessel in der Ratstube. 2020 stiegen 40, 2015 „nur“ 34 Bürgermeister allein in den Ring. „Demokratischer wäre mehr Auswahl. Verwaltung und Verpflichtung auf 5 Jahre sind derzeit aber nicht sexy“, sagt Solo-Kandidatin Sonja Plank.
Mitte-links-Bündnis: „Neue Bauflächen auch im Grünen“
„Der Mangel an Wohnungen ist das zentrale Thema für Bozen“, betonte Juri Andriollo, Bürgermeisterkandidat der italienischen Mitte-links-Koalition gestern auf einer Pressekonferenz, auf der er die 21 Kandidaten seiner „Lista Andriollo Candidato sindaco“ vorgestellt hat.
PD: „Mit Ulrike Ceresara auf der sicheren Seite“
„Die 2 Sitze im Gemeinderat halten und möglichst einen dritten dazugewinnen“, nennt PD-Vorsitzender Giuseppe Panusa das Wahlziel des PD für den 4. Mai. Sorge, Stimmen an die neue Liste „Mutiges MeranO coraggiosa“ von Vanda Carbone zu verlieren? „Nein“, sagt Panusa, die Stimmung in der Bevölkerung gehe nicht in diese Richtung. Der Meraner PD hatte am Samstag mit Rückendeckung von PD-Schwergewicht, Senator Luigi Spagnolli, Programm und Kandidaten für die Wahl präsentiert.
„Dorfliste für Burgstall“ tritt wieder an
„Wir sind froh und auch stolz, dass die Bürgerliste ,Dorfliste für Burgstall – Per Postal Lista Civica‘ auch bei den Gemeinderatswahlen antreten wird, um die in der letzten Amtsperiode begonnene Arbeit fortzusetzen und den Projekten für die Zukunft Burgstalls Kontinuität zu geben“, schreibt Fraktionsvorsitzender Fulvio Melle.
Team K: „Sind große Alternative in der Mitte“
„Ich hoffe, dass wir uns verbessern und aus einem Gemeinderatssitz 2 machen – und das ganz ohne populistische Sprüche“, sagte am Samstag Eugen Sleiter, Koordinator des Team K. Auch das Team K hat sich bei der Präsentation der Kandidaten Unterstützung aus Bozen geholt wie der PD (siehe Artikel Seite 15). Für Landtagsmandatarin Maria Rieder sei „das Team K die große Alternative in der Mitte des Parteienspektrums mit seinem sozial-liberalen Gedankengut. Wir zeichnen uns durch pragmatisches Arbeiten aus“.
Team K: „Wir sind eine gute Alternative“
Bisher ist das Team K mit 2 Gemeinderäten im Bozner Rathaus vertreten. „Unser Mindestanspruch für die kommende Gemeinderatswahl ist jedoch, wenigstens 3 Räte zu stellen“, sagte Matthias Cologna, Bürgermeisterkandidat seiner Partei, eingangs der Kandidatenvorstellung am Samstag auf dem St.-Vigil-Platz in Haslach. Cologna ist seit 5 Jahren im Gemeinderat aktiv, da habe er die nötige Erfahrung sammeln können, um sich für die Belange der Stadt gut einsetzen zu können.
Grüne Bozen: „Wir wollen weiter zulegen“
Er ist ein „alter Hase“, der vielleicht am längsten im Bozner Gemeinderat sitzende Rudi Benedikter, der bekennt, „aus Leidenschaft Politik zu betreiben. Immerhin bin ich seit 1989, mit einer kurzen Unterbrechung, in der Gemeindestube und versuche, Dinge voranzutreiben.“ Derzeit sind es 5 „Grüne“ im Rathaus, das hehre Ziel seien mindestens 6 für die kommende Amtszeit. „Bezogen auf die vergangenen Europawahlen müssten es sogar 7 werden“, gibt sich Benedikter zuversichtlich.
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