Dienstag, 17. Dezember 2024

Bozen: Ex-Partner schlägt Wohnungstür ein

Die Zahl der Fälle häuslicher Gewalt bleibt in Südtirol alarmierend hoch – und immer wieder muss die Polizei eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern. So auch kürzlich im Don-Bosco-Viertel in Bozen, wo ein 31-jähriger vorbestrafter Mann seine Ex-Partnerin terrorisierte.

Mit Mühe und Geschick gelang es den Beamten, den Angreifer zu überwältigen und die verängstigte Frau in Sicherheit zu bringen.

Der 31-Jährige drang gewaltsam in ihre Wohnung ein, nachdem sie ihm den Zutritt verweigert hatte, und hinterließ eine Spur der Verwüstung.

Die Wohnungstür war aus den Angeln gerissen, die Frau wurde im Inneren von ihren Freundinnen geschützt, während der Täter sie schreiend und drohend attackierte.

5 Jahre voller Gewalt und Kontrollsucht

Für die Polizei war es ein riskanter Einsatz: Mit Mühe und Geschick gelang es den Beamten, den Angreifer zu überwältigen und die verängstigte Frau in Sicherheit zu bringen.

Im Gespräch schilderte die Frau 5 Jahre voller Gewalt und Kontrollsucht, die nach der Trennung in Stalking und Eskalation mündeten.

Der Täter wurde festgenommen und wegen Misshandlung in der Familie sowie Sachbeschädigung angeklagt.

„Häusliche Gewalt ist ein tiefgreifendes gesellschaftliches Problem“

Der Bozner Quästor Paolo Sartori reagierte konsequent: Neben einer offiziellen Verwarnung verhängte er ein dreijähriges Rückkehrverbot nach Bozen.

Sartori mahnte eindringlich, dass häusliche Gewalt ein tiefgreifendes gesellschaftliches Problem sei, das nur durch ein starkes Netzwerk aus Behörden, Hilfsorganisationen und Zivilgesellschaft bekämpft werden könne.

Das Ziel: Opfer zu ermutigen, sich zu wehren, Hilfe zu suchen und die Taten zur Anzeige zu bringen.

stol

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